Die richtige Ernährung in Kinderwunschzeit

Die richtige Ernährung in der Kinderwunschzeit. Das ist ein viel diskutiertes Thema.

Die richtige Ernährung in der Kinderwunschzeit lohnt sich das?

Was hilft mir das bei der Erfüllung meines Kinderwunsches?
Es gibt so viele Leute, die ernähren sich alles andere als gesund und werden schwanger.
Es gibt ältere Frauen, die werden schwanger, und jüngere, die kein Glück mit dem Kinderwunsch haben.
Nichts ist in der Kinderwunschtherapie vorhersagbar. Fast wie im richtigen Leben, oder? Weshalb soll ich mich da um meine Ernährung kümmern?

Jetzt Dinge ändern

Du läufst doch auch nicht über die rote Ampel einer vierspurigen Straße und hoffst, dass Du heil auf der anderen Straßenseite ankommst.
Aber was die Ernährung und den Konsum von Genussgiften angeht, verhalten sich viele Menschen so, als würden sie bei einer roten Ampel über eine vierspurige Straße gehen. Süßigkeiten, Fastfood, Alkohol und Zigaretten, dazu ein bewegungsarmer Lebensstil mit unzureichendem Schlaf. Lange geht das gut, die Quittung für diesen Lebensstil bekommst Du meist erst viel später. Dann ist es deutlich schwerer, etwas zu ändern.


Das große Erwachen kommt günstigsten Fall auf der Waage. Wenn das Herz oder die Luft nicht mehr mitmachen, ist die Situation deutlich ernster…

Ich werde hundert Jahre alt

Mein Freund Martin hat sich fest vorgenommen, hundert Jahre alt zu werden. Als er diesen Entschluss gefasste hatte, kannten wir uns noch nicht. Aber er hat mir erzählt, damals sei er deutlich dicker gewesen und hätte ungesünder gelebt. Heute ist er muskulös und schlank. Jeden morgen geht er Laufen, macht 20 Liegestützen und ernährt sich super gesund. Sein Credo: „Wenn Du alt werden möchtest, musst Du was für tun!“
Ist das nicht auch eine tolle Einstellung zum Thema Kinderwunsch? Oder zur Gesundheit allgemein?

Was kannst du beim Kinderwunsch überhaupt beeinflussen?

Beim Kinderwunsch liegt vieles außerhalb unseres Einflussbereichs. Wie gut tust Du dann daran, die Dinge, die Du beeinflussen kannst, positiv zu beeinflussen! Und der Ernährungsstil ist super einfach positiv zu gestalten. Die Veränderungen merkst Du sehr bald: du hast mehr Energie, fühlst Dich fitter und bist leistungsfähiger. Das macht gute Laune!

Du beeinflusst die Eizellqualität Deiner Tochter


Als Frau hast Du noch einen anderen wichtigen Grund, Dich gesund zu ernähren: bereits im Mutterleib Deiner Mutter waren all Deine Eizellen schon angelegt. Und in Deinem Mutterleib werden alle Eizellen Deiner Tochter bereits angelegt sein. Was Du an gesunden Nährstoffen anbietest, beeinflusst schon in Deiner Gebärmutter die Qualität der Eizellen Deiner Tochter! Ist das nicht eine schöne Vorstellung? Es braucht so wenig, hier den positiven Unterschied zu machen!

Wann sind wie viele Eizellen am Start?

Schauen wir uns noch mal a , wann wie viele Eizellen am Start sind:
Die Eizellen werden bereits vorgeburtlich angelegt. Zum Zeitpunkt der Geburt hat ein Mädchen 1-2 Millionen Eizellen, diese reduzieren sich bis zu Beginn der Pubertät auf circa 400 000. Mit 20 Jahren sind es noch rund 160 000, mit 30 Jahren 80 000 und mit 40 Jahren 10 000. Bis zum Eisprung kommen nur etwa 400 Eizellen. Wir haben verschwenderisch viele Eizellen im Vergleich zur Anzahl derer, die wirklich zum Einsatz kommen.


Da aber bereits alle Eizellen im Mutterleib angelegt sind, bedeutet es auch, dass alles, was Du Dir an Schadstoffen zuführst, Deine Eizellen abbekommen. Und, wenn Du schwanger bist und das Baby ein Mädchen ist, auch hier die Genussgifte schon negativ wirken.


Zwar sind die Eizellen bis kurz vor der Reifung in einer Art Ruhezustand, der Stoffwechsel ist reduziert und nicht alles gelangt zur Eizelle. Aber ein Grundumsatz an Durchblutung ist immer vorhanden. Und die Anzahl der Eizellen, die Deine Tochter in Deinem Körper bilden kann, sind das „Sparbuch“ für später! Du bist in diesem Fall die Bank.

Spermien werden ständig produziert

Bei den Männern (und männlichen Babys) verhält es sich etwas anders: hier werden die Spermien ständig neu gebildet, von der ersten Zelle bis zum reifen Spermium dauert es drei Monate.
Aber auch Jungs profitieren von einer gesunden Ernährung ihrer Mutter…

Körpergewicht und Schwangerschaft

Je höher dein Körpergewicht ist, desto länger musst Du auf den Eintritt einer Schwangerschaft warten und um so höher ist dein Risiko, nicht schwanger zu werden. Bei einem BMI von 24-25,9 (moderates Übergewicht) steigt die Wahrscheinlichkeit, unfruchtbar zu bleiben um 30% an. Bei einem BMI von 26-27,9 steigt diese Zahl auf 70%. Dies hat die Nurses Health Study gezeigt.


Fazit: je schwerer du bist, desto schwerer wird es für dich, schwanger zu werden. Und desto höher sind für dich und dein Kind die Risiken in der Schwangerschaft. Deshalb ist jetzt der beste Zeitpunkt, sich mit deiner Ernährung und deinem Gewicht auseinander zu setzten.


Fang an!

Jede auch noch so kleine Veränderung zum Positiven zählt. Nicht nur für den Kinderwunsch, sondern auch für ein langes gesundes Leben. Und ein gesunder Lebensstil in der Schwangerschaft beeinflusst ganz wesentlich die spätere Gesundheit des neuen Erdenbürgers.


Und je älter du bist, desto intensiver solltest du alle Möglichkeiten nutzen, deine sinkenden Schwangerschaftschancen positiv zu beeinflussen.


Also lass uns heute anfangen, Deine Ernährung gesünder zu gestalten! Hier bekommst Du viele Tipps. Wenn Du mehr Anregungen brauchst, empfehle ich Dir den Kurs von Storchgeflüster. Mit dem Code „Heidi“ schenke ich Dir 10 Euro für diesen und alle anderen Kurse von Storchgeflüster.

https://storchgeflüster.de/kinderwunsch-ernaehrung-programm/ Code „Heidi“

Und wie geht das genau?

Du findest auf dieser Seite verschiedene Blogs zu diversen Ernährungsformen. Allein das zeigt dir schon, dass es die EINE RICHTIG ERNÄHRUNG nicht gibt. Aber das ist ja auch gut so, so kannst du dir das raus suchen, was zu dir passt.
Aber es gibt einige Dinge, die allen Ernährungsformen gemeinsam sind:

  • Verzicht auf industriell gefertigte Nahrungsmittel
  • Meiden von Transfettsäuren
  • Reduzierung der ungesättigten Fettsäuren
  • Wenig Fleisch, dafür um so mehr Gemüse und Obst
  • Viele Ballaststoffe aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten
  • Möglichst die Mahlzeiten selbst und frisch zubereiten
  • Gesunde Fette in Form von hochwertigem Oliven- und Leinöl
  • Nüsse und Samen liefern ebenfalls gute Fette und Mineralstoffen
  • Fetter Fisch ist reich an Omega-3 Fettsäuren
  • Hülsenfrüchte sind wertvolle Eiweiß- und Ballaststofflieferanten
  • Reduktion von Zucker und Süßstoffen
  • Softgetränke und Fruchtsäfte vom Speiseplan streichen

Mit diesen zwölf Punkten bist du schon gut dabei. Wenn du dich bis heute nicht ganz so gesund ernährt hast, versuche nicht alles auf einmal zu ändern. Das endet in Chaos und Frust. Setzte einen Punkt nach dem anderen um: wenn der eine Punkt in deine Ernährung integriert ist, nimmst du dir den nächsten vor. Jeden Tag ein winzig kleiner Schritt in die richtige Richtung. So wird die Ernährungsumstellung ein Kinderspiel. Und du wirst sehen, es macht Spaß und steigert die Lebensqualität. Und irgendwann wirst du feststellen, dass ungesunde Dinge, von denen du dachtest, du könntest nicht auf sie verzichten, plötzlich gar nicht mehr schmecken. Und die Waage wird früher oder später deine Freundin!


Viel Spaß und Erfolg bei der Ernährungsumstellung. Wenn du möchtest, schreibe mir deine Erfahrungen, damit auch andere davon profitieren können.

Alles Liebe

Deine Heidi

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Herzlich Willkommen!

Hallo, mein Name ist Dr. med. Heidi Gößlinghoff.

Ich bin Frauenärztin und Reproduktions-medizinerin mit Leib und Seele. Neben der Facharztausbildung habe ich mich in  Naturheilverfahren, Akupunktur und Neuraltherapie ausbilden lassen.

Später kamen noch Weiterbildungen der Ernährungsmedizin, Hormontherapie und Anti-Aging Medizin dazu. Zuletzt habe ich im März 2018 eine dreijährige berufsbegleitende Ausbildung der fachgebundenen Psychotherapie abgeschlossen.

Um so mehr haben mein Mann und ich uns gefreut, dass es mit der Familienplanung komplikationslos geklappt hat: wir haben drei tolle Kinder, die ich im Alter von 38, 39 und 49 Jahren bekommen habe.

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