Die Insemination, eine Alternative zur künstlichen Befruchtung?

Die Insemination, eine Alternative zur künstlichen Befruchtung? Tut diese Behandlung weh? Wie wird sie vorbereitet?

Auf diese Fragen und noch viel mehr findest Du hier die Antwort!

Weshalb wird eine in Insemination durchgeführt?

Wie wird eine Insemination vorbereitet?

Wie wird eine Insemination durchgeführt?

Wann ist der ideale Zeitpunkt für eine Insemination?

Welche Chancen hat die Insemination?

Welche Voraussetzungen müssen für eine Insemination erfüllt sein?

Weshalb wird eine in Insemination durchgeführt?

Bei einem leicht eingeschränkten Spermiogramm und oder einem längeren Verlauf der ungewollten Kinderlosigkeit ist eine Insemination eine gute Alternative zur In-vitro-Fertilisation. Dem Samen wird ein Teil des Weges abgenommen. So kommen mehr Samenfädchen bei Deiner Eizelle an.

Wie wird eine Insemination vorbereiten?

Meistens werden Medikamente vor der Insemination gegeben. In seltenen Fällen kannst du eine Insemination aber auch im Spontanzyklus durchführen. Auch hier ist die Insemination eine Alternative zur künstlichen Befruchtung: die Medikamentengabe ist viel sanfter.

Zur medikamentösen Vorbereitung kannst du entweder Clomifen oder Letrozol einnehmen. Es kann aber auch eine Spritzentherapie mit Hormonen durchgeführt werden. Hierbei wird das Heranwachsen einer moderaten Anzahl von Einzelbläschen stimuliert. Da die Befruchtung auf natürlichem Weg stattfindet, es ist ganz wichtig, dass nicht so viele Eizellen heran wachsen. Denn dann wäre Dein Mehrlingsrisiko deutlich erhöht. Aber 2-3 Eizellen sind durchaus in Ordnung. Wenn der Samenbefund Deines Partners sehr eingeschränkt ist, dürfen es auch mal mehr sein.

Um den zehnten Zyklustag wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Hier für die Größe Eizellbläschen gemessen. Und auch die Anzahl wird gezählt.

Im Ultraschall siehst Du nur die Einzelbläschen, die Wasser gefüllten Höhlen, in denen die Eizellen mikroskopisch klein heranreifen.

Zwischen 1,8 und 2,2 cm springen die Eizellbläschen und geben die Eizelle in den Eileiter frei.

Ist ein Einzelbläschen über 1,2 cm groß, kannst du den Eisprung ungefähr berechnen. Hilfreich ist es aber, mit einem Ovulationstest oder einer Basaltemperaturkurve den Eisprung genauer einzugrenzen. Zu der Basaltemperatur und den diversen Eisprungzeichen gibt es einige Videos auf diesem Kanal. Schau sie dir gerne noch einmal an.

Wie wird eine Insemination durchgeführt?

Bei der Insemination wird ein dünner Katheter in die Gebärmutter eingeführt. Dieser Katheter wird mit einer Spritze verbunden, in der der  Samen aufgezogen wurde.

Über diesen dünnen Katheter werden die Spermien direkt in die Gebärmutter gespritzt. Hierbei wird der Weg von der Scheide in die Gebärmutter abgekürzt. Auf dieser Strecke finde der Großteil der Verlust der Samenfädchen statt. Die Spermien können sich direkt auf den Weg in den Eileiter begeben.

Wann ist der ideale Zeitpunkt für eine Insemination?

Am besten ist es, wenn die Insemination kurz vor dem Eisprung durchgeführt wird. Dann können Spermien sich schon auf dem Weg zum Eileiter machen und dort die Eizelle in Empfang nehmen.

Welche Chancen hat eine Insemination?

Das kommt ganz auf die Befunde an. Zum einen spielt die Eizellereifung und die Qualität der Eizellen eine große Rolle. Aber auch der Befund Deines Partners geht in diese Chancenberechnung mit ein. Je nach Befund kannst du zwischen zehn und 20 % Schwangerschaftsrate rechnen. Das klingt jetzt nicht viel, aber auch im Spontanzyklus hast Du auch nur eine Chance von circa 20 %, schwanger zu werden.

Als Rechengröße gilt, dass drei Inseminationen ungefähr die gleiche Chance für eine In-vitro-Fertilisation haben. Und das bei deutlich weniger Aufwand und hormonelle Belastung. Deshalb finde ich, einen Versuch ist es wert. Da ist eine Insemination schon eine Alternative zur künstlichen Befruchtung.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Insemination erfüllt sein?

Eine gewisse Basisdiagnostik sollte schon vorhanden sein. Besonders wichtig ist es, zu wissen, ob die Eileiter durchgängig sind.

Bei einer unauffälligen Anamnese führe ich 1-2 Zyklen einer Insemination auch mal ohne eine Eileiterprüfung durch. Aber spätestens dann hätte ich gern gewusst, ob die Eileiter durchgängig sind, und bespreche dies mit meinen Patientinnen.

Auch wenn die Insemination eine einfache durchzuführende Therapie ohne Schmerzen ist, sollte auch hier eine Basisdiagnostik vorliegen.

Basisdiagnostik

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Oft trauen sich die Frauen nicht, Ihren späten Kinderwunsch anzusprechen. Oder Sie wissen nicht, welche Basisdiagnostik sie brauchen.

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Möchtest Du einen Termin zur Insemination machen, schreibe mir eine E-Mail an:

info@spaetes-mutterglueck.de

Ich wünsche dir, dass du diesen Kurs und die Insemination gar nicht brauchst.

Ach so, eine Insemination tut nicht weh. Manchmal gibt es leichte Schmerzen danach wie bei der Regel, aber nichts Wildes. Also nur Mut!

Alles Liebe

Deine Heidi     

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Herzlich Willkommen!

Hallo, mein Name ist Dr. med. Heidi Gößlinghoff.

Ich bin Frauenärztin und Reproduktions-medizinerin mit Leib und Seele. Neben der Facharztausbildung habe ich mich in  Naturheilverfahren, Akupunktur und Neuraltherapie ausbilden lassen.

Später kamen noch Weiterbildungen der Ernährungsmedizin, Hormontherapie und Anti-Aging Medizin dazu. Zuletzt habe ich im März 2018 eine dreijährige berufsbegleitende Ausbildung der fachgebundenen Psychotherapie abgeschlossen.

Um so mehr haben mein Mann und ich uns gefreut, dass es mit der Familienplanung komplikationslos geklappt hat: wir haben drei tolle Kinder, die ich im Alter von 38, 39 und 49 Jahren bekommen habe.

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